Die Anzeige
Ein Video oder Artikel zeigt eine bekannte Persönlichkeit, die angeblich mit einem „geheimen System“ reich wurde – als Deepfake oder auf einer täuschend echt nachgebauten Nachrichtenseite.
Gefälschte Videos von Prominenten, nachgebaute Nachrichtenseiten, angebliche KI-Systeme mit Gewinngarantie: Die Werbung wird mit KI immer überzeugender. Dahinter steckt fast immer dieselbe Struktur wie beim klassischen Plattform-Betrug – und damit auch dieselben Wege zur Rückholung.
Ein Video oder Artikel zeigt eine bekannte Persönlichkeit, die angeblich mit einem „geheimen System“ reich wurde – als Deepfake oder auf einer täuschend echt nachgebauten Nachrichtenseite.
Wer Name und Telefonnummer hinterlässt, wird binnen Minuten von einem Callcenter angerufen. Geschulte „Berater“ bauen Druck auf: begrenzte Plätze, einmalige Chance.
Nach der Ersteinzahlung von meist 250 € zeigt ein Dashboard automatische Gewinne des angeblichen KI-Systems. Tatsächlich handelt niemand – die Zahlen sind frei erfunden.
Es folgen Nachschussforderungen, Auszahlungsgebühren und am Ende die Funkstille – das Muster der gefälschten Trading-Plattform, nur mit KI-Fassade.
Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto wahrscheinlicher handelt es sich um Betrug – und desto wichtiger ist schnelles Handeln.
Die Täter sind oft schwer greifbar – die Wege Ihres Geldes sind es nicht. An diesen Punkten setzen wir an.
Hinter der KI-Fassade steht ein Fake-Broker: Wir verfolgen Zahlungsströme, sperren Empfängerkonten und prüfen Chargeback – wie bei jeder Betrugsplattform.
Werbenetzwerke und soziale Netzwerke speichern, wer die Anzeigen geschaltet und bezahlt hat. Auskunftsersuchen liefern Spuren zu den Hintermännern.
Serienüberweisungen an wechselnde Auslandskonten sind ein bekanntes Betrugsmuster. Wir prüfen, ob Ihre Bank Warnpflichten verletzt hat.
Deepfake-Video, Anzeige, Chat und Anrufprotokolle dokumentieren die Täuschung – wir sichern Beweise gerichtsfest, bevor Inhalte gelöscht werden.
Gar nicht unbedingt – moderne Deepfakes täuschen selbst Fachleute. Entscheidend ist nicht, dass Sie getäuscht wurden, sondern dass die Täuschung strafbar ist und Geldflüsse hinterlassen hat. Machen Sie sich keine Vorwürfe; nutzen Sie die Spuren.
Nichts nachzahlen, Nummer blockieren, Anrufe dokumentieren. Die Anrufer wollen die „Aufbauphase“ der Masche starten. Die 250 € können Sie zur Anzeige bringen; ob sich weitere Schritte lohnen, klärt die kostenlose Ersteinschätzung.
Direkte Zahlungsansprüche gegen Werbeplattformen sind schwierig, aber Auskunftsersuchen liefern wertvolle Daten über die Auftraggeber der Anzeigen. Der wirtschaftlich sinnvollste Weg führt in der Regel über die Zahlungsströme und die beteiligten Banken.
Weitere Antworten finden Sie unter Häufige Fragen.
Wir verfolgen die Zahlungsströme hinter dem Deepfake. Kostenlose Ersteinschätzung binnen 48 Stunden.