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Betrug Hilfe 24
Muster B · Krypto-Anlagebetrug

Krypto an Betrüger verloren? Die Blockchain vergisst nichts.

Bitcoin, Ethereum oder USDT an eine gefälschte Börse oder ein „Staking“-Programm gezahlt? Anders als oft behauptet, sind Krypto-Zahlungen nicht anonym: Jede Transaktion ist dauerhaft öffentlich dokumentiert – und regulierte Börsen kennen ihre Kunden.

Schritt für Schritt

So funktioniert die Masche.

Das Versprechen

Eine „Börse“, ein „Mining-Pool“ oder ein „Staking-Programm“ verspricht feste Renditen von 1–3 % pro Woche. Der Kontakt entsteht über Werbung, Messenger-Gruppen oder persönliche Empfehlung.

Der Einstieg

Sie kaufen Coins über eine echte Börse und transferieren sie an die Wallet der Täter – oder Sie verbinden Ihre Wallet mit einer manipulierten Plattform, die sich weitreichende Freigaben erteilen lässt.

Die Illusion

Ein Dashboard zeigt wachsende Bestände. Kleine Testauszahlungen funktionieren sogar – sie sind Teil der Masche und sollen zu größeren Einzahlungen ermutigen.

Die Sperre

Bei der großen Auszahlung werden „Netzwerkgebühren“, „Steuern“ oder ein „Upgrade des Kontos“ verlangt. Parallel wandern die Coins über Zwischenwallets in Richtung Börsen, wo sie zu Geld gemacht werden sollen.

Warnsignale

Daran erkennen Sie die Masche.

Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto wahrscheinlicher handelt es sich um Betrug – und desto wichtiger ist schnelles Handeln.

  • Garantierte Wochen- oder Monatsrenditen
  • Aufforderung, Seed-Phrase oder Private Keys zu teilen
  • Wallet-Freigaben („Approvals“) für unbekannte Verträge
  • Auszahlung nur gegen zusätzliche Einzahlung
  • Plattform ohne Impressum und ohne Regulierung
  • Druck über Messenger-Gruppen mit „Erfolgsgeschichten“
  • Angebliche Kooperationen mit bekannten Börsen
Ihre Ansprüche

So holen wir Ihr Geld zurück.

Die Täter sind oft schwer greifbar – die Wege Ihres Geldes sind es nicht. An diesen Punkten setzen wir an.

Blockchain-Forensik

Mit forensischen Partnern verfolgen wir Ihre Coins über Zwischenwallets bis zu dem Punkt, an dem sie in regulierte Börsen fließen – dort werden sie greifbar.

KYC-Auskunft & Einfrieren

Regulierte Börsen müssen ihre Kunden identifizieren. Über Auskunftsersuchen und einstweilige Maßnahmen lassen sich Empfänger benennen und Bestände einfrieren.

Strafanzeige mit Substanz

Eine Anzeige mit sauber aufbereiteter Transaktionskette wird von Ermittlungsbehörden deutlich ernster genommen – und beschleunigt Rechtshilfeersuchen ins Ausland.

Haftung der Rampen

Auch die „Fiat-Rampen“ – Zahlungsdienstleister und Banken, über die Sie eingezahlt haben – prüfen wir auf Sorgfaltspflichtverletzungen.

§ 263 StGB§ 826 BGBMiCA / KMAGKYC-Auskunft
Häufige Fragen

Fragen zu dieser Betrugsart.

Meine Coins sind an eine unbekannte Wallet gegangen. Ist das nicht anonym?

Pseudonym, nicht anonym. Die Transaktionskette ist öffentlich und dauerhaft einsehbar. Sobald die Täter ihre Coins zu Geld machen wollen, brauchen sie in aller Regel eine regulierte Börse mit Identifizierungspflicht – genau dort setzen Auskunfts- und Sperrersuchen an.

Ich habe meine Seed-Phrase weitergegeben. Was jetzt?

Sofort handeln: Restbestände auf eine neue, sichere Wallet transferieren, alle Freigaben widerrufen, Passwörter ändern. Danach dokumentieren wir die Abflüsse und verfolgen die Transaktionskette – die Weitergabe der Phrase ändert nichts daran, dass Sie Opfer einer Straftat sind.

Lohnt sich die Verfolgung auch bei kleineren Beträgen?

Das hängt vom Einzelfall ab – deshalb ist unsere Ersteinschätzung kostenlos. Bei kleineren Schäden zeigen wir Ihnen ehrlich, ob der Aufwand im Verhältnis steht, und welche Schritte (Anzeige, Meldung an die Börse) Sie selbst kostenfrei gehen können.

Weitere Antworten finden Sie unter Häufige Fragen.

Krypto-Betrug? Die Spur ist noch da.

Je früher das Tracing beginnt, desto wahrscheinlicher liegen die Coins noch auf erreichbaren Wallets oder Börsenkonten. Lassen Sie Ihren Fall kostenlos prüfen.

Kostenlose Erstberatung anfordern