Das Versprechen
Eine „Börse“, ein „Mining-Pool“ oder ein „Staking-Programm“ verspricht feste Renditen von 1–3 % pro Woche. Der Kontakt entsteht über Werbung, Messenger-Gruppen oder persönliche Empfehlung.
Bitcoin, Ethereum oder USDT an eine gefälschte Börse oder ein „Staking“-Programm gezahlt? Anders als oft behauptet, sind Krypto-Zahlungen nicht anonym: Jede Transaktion ist dauerhaft öffentlich dokumentiert – und regulierte Börsen kennen ihre Kunden.
Eine „Börse“, ein „Mining-Pool“ oder ein „Staking-Programm“ verspricht feste Renditen von 1–3 % pro Woche. Der Kontakt entsteht über Werbung, Messenger-Gruppen oder persönliche Empfehlung.
Sie kaufen Coins über eine echte Börse und transferieren sie an die Wallet der Täter – oder Sie verbinden Ihre Wallet mit einer manipulierten Plattform, die sich weitreichende Freigaben erteilen lässt.
Ein Dashboard zeigt wachsende Bestände. Kleine Testauszahlungen funktionieren sogar – sie sind Teil der Masche und sollen zu größeren Einzahlungen ermutigen.
Bei der großen Auszahlung werden „Netzwerkgebühren“, „Steuern“ oder ein „Upgrade des Kontos“ verlangt. Parallel wandern die Coins über Zwischenwallets in Richtung Börsen, wo sie zu Geld gemacht werden sollen.
Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto wahrscheinlicher handelt es sich um Betrug – und desto wichtiger ist schnelles Handeln.
Die Täter sind oft schwer greifbar – die Wege Ihres Geldes sind es nicht. An diesen Punkten setzen wir an.
Mit forensischen Partnern verfolgen wir Ihre Coins über Zwischenwallets bis zu dem Punkt, an dem sie in regulierte Börsen fließen – dort werden sie greifbar.
Regulierte Börsen müssen ihre Kunden identifizieren. Über Auskunftsersuchen und einstweilige Maßnahmen lassen sich Empfänger benennen und Bestände einfrieren.
Eine Anzeige mit sauber aufbereiteter Transaktionskette wird von Ermittlungsbehörden deutlich ernster genommen – und beschleunigt Rechtshilfeersuchen ins Ausland.
Auch die „Fiat-Rampen“ – Zahlungsdienstleister und Banken, über die Sie eingezahlt haben – prüfen wir auf Sorgfaltspflichtverletzungen.
Pseudonym, nicht anonym. Die Transaktionskette ist öffentlich und dauerhaft einsehbar. Sobald die Täter ihre Coins zu Geld machen wollen, brauchen sie in aller Regel eine regulierte Börse mit Identifizierungspflicht – genau dort setzen Auskunfts- und Sperrersuchen an.
Sofort handeln: Restbestände auf eine neue, sichere Wallet transferieren, alle Freigaben widerrufen, Passwörter ändern. Danach dokumentieren wir die Abflüsse und verfolgen die Transaktionskette – die Weitergabe der Phrase ändert nichts daran, dass Sie Opfer einer Straftat sind.
Das hängt vom Einzelfall ab – deshalb ist unsere Ersteinschätzung kostenlos. Bei kleineren Schäden zeigen wir Ihnen ehrlich, ob der Aufwand im Verhältnis steht, und welche Schritte (Anzeige, Meldung an die Börse) Sie selbst kostenfrei gehen können.
Weitere Antworten finden Sie unter Häufige Fragen.
Je früher das Tracing beginnt, desto wahrscheinlicher liegen die Coins noch auf erreichbaren Wallets oder Börsenkonten. Lassen Sie Ihren Fall kostenlos prüfen.